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Kulturbezirk Josefstadt

Die Josefstadt hat ein vielfältiges und anspruchsvolles Kulturprogramm. Mit dem Schwerpunkt „Gedenkjahr 2018“ hat die Josefstadt ein starkes Zeichen gesetzt.
Um auch im Jahr 2019 ein attraktives Kulturprogramm anbieten zu können und die Künstlerinnen und Künstler in der Josefstadt zu fördern, wurden die Mittel für die Kulturförderungen 2019 auf 170.000,- Euro festgelegt. Neben Ausstellungen, Atelierrundgängen, Lesungen, Theateraufführungen und Konzerten, werden das Josefstädter Straßenfest im September und das barrierefreie Kurzfilmfestival „dotdotdot“ im kommenden Sommer im Garten des Volkskundemuseums die Höhepunkte des Kulturjahres sein.

Kulturdialog Josefstadt

In der Josefstadt gibt es zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, die in den unterschiedlichsten Kunstrichtungen tätig sind. Daher lädt die Bezirksvorsteherin im Rahmen des „Kulturdialog Josefstadt“ Kulturschaffende zu einem Austausch und zur Vernetzung ein. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler wird ein Impulsreferat halten. Anschließend sollen in einem offenen Dialog Ideen für das Kulturleben in der Josefstadt und in Wien entwickelt werden.

Frauenpreis und Frauenwahlrecht

Anlässlich der Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren, hat sich im Jahr 2018 die Frauenarbeitsgruppe der Bezirksvertretung mit den ersten weiblichen Abgeordneten in Österreich beschäftigt und gemeinsam mit Autorin Barbara Neuwirth Texte in einer Lesung präsentiert.

2019 ist es 100 Jahre her, dass Frauen das erste Mal von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen konnten. Wir wollen uns daher weiterhin mit der Thematik auseinandersetzen. 2019 ist auch das Jahr, in dem der Bezirk bereits zum fünften Mal Frauen, die in der Josefstadt wirken, und die sich in besonderem Maße für ihr Umfeld engagieren, vor den Vorhang holt und sie mit dem Frauenpreis auszeichnet.

Auch die Benennung von Straßen, Gassen und Plätzen in der Josefstadt nach Frauen wird 2019 weiter verfolgt.

Stele Neudeggergasse

Letztes Jahr hat der Bezirk das Gedenkjahr 2018 auf besondere Weise gewürdigt. Um über das Gedenkjahr hinauszuwirken, soll mit der Errichtung einer Gedenk-Stele an die ehemalige Synagoge in der Neudeggergasse erinnert werden.