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Bürokratieausbau statt Standesamt am Schlesingerplatz

Bezirksvorsteherin ist empört, dass Traum-Hochzeitslocation dem Verwaltungsapparat weichen muss

„Seit Bekanntwerden der Zusammenlegungspläne haben wir für den Erhalt des Standesamtes am Schlesingerplatz gekämpft – leider sind wir mit diesem Herzensanliegen der Bürgerinnen und Bürger bei dem zuständigen SPÖ-Stadtrat Hanke nur auf taube Ohren gestoßen“, zieht Bezirksvorsteherin Mag. Veronika Mickel-Göttfert ihr Fazit zur geplanten Umsiedelung des Standesamtes vom Schlesingerplatz in den Alsergrund. In dieser Sache sei es zu keinerlei Einbindung der Bezirke gekommen, wie ein Schreiben Hankes an die Bezirksvorstehung vergangene Woche mit der Formulierung, „Die Entscheidung, dass das Standesamt Wien – Schlesingerplatz in das neue Standesamt in die Wilhelm-Exner-Gasse übersiedelt, ist bereits getroffen.“, bestätigt.

2,5 Millionen Euro für Aufblähung des Verwaltungsapparats

Anstelle des Standesamtes sollen nun die Räumlichkeiten für eine dem Stadtrat unterstehende Magistratsabteilung verwendet und diese um 2,5 Millionen Euro saniert werden. Der Festsaal soll lediglich an einem Werktag pro Woche am Nachmittag für Hochzeiten verwendbar sein. „Dieses aktuelle Angebot mit einem Nachmittag pro Woche ist fernab der Lebensrealitäten der Menschen, denn die Stadt Wien kann doch den Menschen nicht vorschreiben, wann sie zu heiraten haben! Wir würden uns wünschen, dass unser Amtshaus den Wienerinnen und Wienern für diesen besonderen Tag in ihrem Leben weiterhin sechs Tage in der Woche zur Verfügung steht“, ist Veronika Mickel-Göttfert mit der von Stadtrat Hanke gegen die Interessen der Bürgerinnen diktierten Veränderung unzufrieden.

Geld für die Menschen und nicht für Bürokratie verwenden

„Die Wienerinnen und Wiener sollen zu den gewohnt günstigen Konditionen hier am Schlesingerplatz von Montag bis Samstag heiraten können!“, verlangt die Bezirksvorsteherin und schließt die Forderung nach einem Konzept, dass die wunderschönen Räumlichkeiten am Schlesingerplatz offen hält, an. „Das Geld soll für die Menschen und nicht für die Bürokratie verwendet werden!“

 

Rückfragen & Kontakt:

Lydia Maria Lienhart, B.A. (Econ.)

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Bezirksvorstehung Josefstadt

Schlesingerplatz 4/Zi.317

1080 Wien

Tel.: +43-1-4000-08116

lydia.lienhart@wien.gv.at          

 

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