Zum Inhalt springen

Die Josefstädterin 2019: Der Bezirk zeichnet zum fünften Mal großartige Frauen aus

Am 1. Oktober 2019 wurde im feierlichen Rahmen des Volkskundemuseums der Josefstädter Frauenpreis „Josefstädterin des Jahres“ in fünf Kategorien sowie der Publikumspreis und „Die Ehrenjosefstädterin“ verliehen.  Bereits 2011 entstand anlässlich des 100. Jubiläums des internationalen Frauentags die Idee, alle zwei Jahre Frauen in der Josefstadt, die in ihrem Leben viel leisten, vor den Vorhang zu holen und auszuzeichnen.

Darüber hinaus wurde die Veröffentlichung der Broschüre „Das ist meine Stimme“ zelebriert, die von Barbara Neuwirth in Zusammenarbeit mit der Bezirksvorstehung und der parteiübergreifenden Frauenarbeitsgruppe der Josefstadt erarbeitet worden ist.

 

Zwischen 9. März und 1. September 2019 wurden 27 Josefstädterinnen für die Kategorien „Erwerbstätige Frauen, Unternehmerinnen und Handwerkerinnen“, „Wissenschaft und Bildung“, „Kunst und Kultur“, „Soziales Engagement“ und „Demokratie und Frauenrechte“ nominiert.

 

Die prominent besetzte Jury, bestehend aus Dr.in Johanna Rachinger (Leiterin der Österreichischen Nationalbibliothek), Karin Bergmann (Gewinnerin 2017, künstlerische Leiterin des Burgtheaters a.D.), Julia Nagele (Gewinnerin 2017, Inhaberin des Friseurladens „Julia persönlich“), Mag.a Gudrun Schweigkofler Wienerberger (Gewinnerin 2017, Leiterin des Musischen Zentrums Wien) und Antonia Pawel (Nominierte 2017, Siegerin des Jugendredewettbewerbs, Studentin) hatte keine leichte Aufgabe bei der Auswahl der Preisträgerinnen, denn eigentlich sind alle 27 Nominierte Einzelpersonen und Gruppen Siegerinnen.

Zusätzlich konnte man beim Publikumspreis auch für die Nominierten stimmen.

 

Die Gewinnerin der Kategorie „Erwerbstätige Frauen, Unternehmerinnen und Handwerkerinnen“ ist die aus Kuba stammende gelernte Oboistin Yudeisy Escobar, die Kundinnen und Kunden als Kassiererin im SPAR Markt stets so außerordentlich freundlich bedient, so dass diese mit einem Lächeln vom Einkaufen wiederkommen.

 

In der Kategorie „Wissenschaft und Bildung“ hat Jasmina Jakšić gewonnen. Sie ist dafür bekannt, sich liebevoll und kreativ um ihre Schützlinge im Kindergarten und im Hort „Mary Poppins“ am Hamerlingplatz zu kümmern.

 

Die Siegerin der Kategorie „Kunst und Kultur“ ist Michaela Meissl. Als Keramikkünstlerin schuf sie mit ihrem Atelier einen Treffpunkt für Kunst- und Keramikliebhaber, der weit über die Grenzen des 8. Bezirks hinaus bekannt ist.

 

In der Kategorie „Soziales Engagement“ wurde dieses Mal die Frauengruppe Maria Treu ausgezeichnet, die sich seit über 50 Jahren für zwischenmenschliche Kontakte und gegen Vereinsamung in der Josefstadt einsetzt.

 

Mag.a Evelyn Probst ist die Gewinnerin in der Kategorie „Demokratie und Frauenrechte“. Seit ihrem Studium engagiert sie sich u.a. für die Rechte von Migrantinnen und Migranten. Als Leiterin der LEFÖ-Interventionsstelle setzt sie täglich ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen.

 

Das Publikumsvoting in diesem Jahr konnte Elisabeth Bichler für sich entscheiden. Sie hat in der Ordination für Allgemeinmedizin, an deren Aufbau sie unermüdlich mitwirkte, für die Patientinnen und Patienten in jeder Situation ein offenes Ohr.

                                                

Die Schriftstellerin Barbara Neuwirth wurde für ihr unermüdliches Engagement für Frauen und im Zusammenhang mit der Broschüre „Das ist meine Stimme“ mit der „Ehrenjosefstädterin“ ausgezeichnet.

 

„Danke zu sagen für das Engagement von und für Frauen ist uns parteiübergreifend ein großes Anliegen. Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und bedanken uns bei allen Nominierten für ihr Engagement für die Josefstadt. Dieser Preis zeigt die Vielfalt der Josefstädterinnen und das gute Miteinander im Bezirk. Unser ganz besonderes Dankeschön gilt auch der Jury. Wir freuen uns schon auf die Josefstädterin 2021“, so  Bezirksvorsteherin Mag.a Veronika Mickel-Göttfert und die Mitglieder der Frauenarbeitsgruppe Renate Kaltenegger, Annegret Lange, Gabriele Zahrer, Mag.a Doris Müller, Irmela Wichmann, Birgit Kleinlercher und Heribert Rahdjian.

Kommentare(0)

Keine Kommentare vorhanden