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Förderung von Lastenfahrrädern

Die Obleute der Einkaufsstraßen und die Bezriskvorsteherin setzen sich gemeinsam für die Förderung von Lastenfahrräder für Unternehmen ein.

Die Josefstadt – fahrradfreundlichster und Klimabündnis-Bezirk – hat eine hervorragende Radinfrastruktur. Die Länge der Radfahrinfrastruktur liegt bei 10.570 Metern, das sind rund 53,95% der Gesamtstraßenlänge. Auf Grund ihrer Lage und der Radinfrastruktur eignet sich der Bezirk auch sehr gut für die Zustellung mit Lastenfahrräder durch Unternehmen.

„Die Josefstadt hat bereits jetzt schon eine sehr gute Radinfrastruktur und arbeitet auch weiterhin an der Attraktivierung der Radwege. So freut es mich, dass bereits im Frühjahr ein Antrag für weitere Verbesserungen für das Radfahren beschlossen wurde. Ich möchte einen Schritt weiter gehen und Unternehmen, die ein Lastenrad für ihre Auslieferungen nutzen, unterstützen. Das bringt einen Vorteil für Kundinnen und Kunden, denen umweltfreundlich zugestellt wird und sich so Wege ersparen. Es ist auch gut für Unternehmen, da diese neue, innovative Vertriebswege nutzen können. Daher fordere ich nach Grazer Vorbild eine Förderung für gewerblich genutzte Lastenfahrräder“, so Bezirksvorsteherin Mag. Veronika Mickel-Göttfert.

Mit dieser Förderung wird die Anschaffung von betrieblichen Lastenfahrrädern mit 50% bzw. bis zu einem Maximalbetrag von EUR 1.000,- gefördert. Seit der Einführung wurden über 100 Lastenfahrräder gefördert.

Auch die Unternehmer der Josefstadt unterstützen diese Idee: „Gerade im innerstädtischen Bereich sehen wir steigenden Bedarf,  kurze Liefer-Wege einfach und kostengünstig durchführen zu können. So wie Fahrradkuriere für Dokumenten-Sendungen und Kleinlieferungen nicht mehr wegzudenken sind, können gewerbliche Auslieferungen mit Lastenfahrrädern eine gute Alternative zu Lieferwägen sein. Graz hat vorgezeigt, dass mit vernünftigen Förderungen das Potential auch umgesetzt werden kann,“ so Wolfgang Primisser, Obmann der IG Kaufleute Lerchenfelder Straße, Jenifer Pusch, Obfrau der IG der Unternehmen der Alser Straße und Ing. Dipl.-Ing (FH) Claus Korper, Obmann der IG Kaufleute der Josefstädter Straße.

„Nachdem sich die Stadt Wien zum Ziel gesetzt hat, den Anteil des Radfahrens bis zum Jahr 2025 deutlich zu erhöhen, soll dies auch im gewerblichen Bereich passieren. Daher soll auch die Stadt Wien für betrieblich genutzten Lastenfahrrädern eine Förderung ermöglichen“, so die Bezirksvorsteherin.

Allen, die bereits jetzt schon mit dem Gedanken spielen sich eine Lastenfahrrad für das eigene Unternehmen anzuschaffen, empfehlen wir in der Zwischenzeit die für 2016 befristete Förderaktion des Umweltministerium und des Klima- und Energiefonds. Informationen dazu finden Sie hier >

Danke an das Unternehmen Paris Maderna KG für das Zurverfügungstellen des Lastenfahrrades MCS Truck. Informationen zum Unternehmen finden Sie hier >

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