Zum Inhalt springen

Stadt Wien muss strenge Genehmigungspflicht für Airbnb vorsehen

„Ich begrüße die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, dass die Genehmigungspflicht zur kurzzeitigen Vermietung von Wohnungen, wie zum Beispiel über Airbnb, mit europäischem Recht vereinbar ist.
Die Stadt Wien ist nun gefordert, rasch eine sehr strenge Regelung für Airbnb vorzusehen, denn Kurzzeitvermietungen höhlen den Wohnungsmarkt aus und kurbeln die Preisspirale für Immobilien weiter an. Es kann nicht sein, dass, wie auch der Europäische Gerichtshof seine Entscheidung begründet, wertvoller und leistbarer Wohnraum verloren geht und damit der Kampf auf dem Immobilienmarkt weiter verschärft wird!

Mit einer Entscheidungsbefugnis bei den Bauausschüssen in den einzelnen Bezirken kann sichergestellt werden, dass im Einzelfall entschieden wird, ob es sich bei den betreffenden Wohnungen um wertvollen Wohnraum handelt oder nicht.

Manche Städte sind besonders mutig und verbieten Airbnb im gesamten Stadtzentrum, wie das Beispiel Amsterdam zeigt. Auch so ein Schritt ist aus meiner Sicht sinnvoll, um klare Verhältnisse zu schaffen!“, so Bezirksvorsteherin Veronika Mickel.

In der Josefstadt stellt die Kurzzeitvermietung von Wohnungen ein zunehmendes Problem dar. Laut der Internetseite „Inside Airbnb“ gibt es derzeit 436 Wohnungen, die auf der Internetplattform Airbnb zur Vermietung angeboten werden.

 

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Ilona Hadasch, MSc
Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit Bezirksvorstehung Josefstadt
Schlesingerplatz 4
1080 Wien
Tel.: +43-1-4000-08119ilona.hadasch@wien.gv.at

Kommentare(0)

Keine Kommentare vorhanden