Eine lebenswerte Josefstadt durch Bürgerbeteiligungsverfahren
Alle JosefstädterInnen sind eingeladen gemeinsam die Josefstadt lebenswerter zu gestalten. Ein geeignetes Mittel zur Mitgestaltung sind Bürgerbeteiligungsverfahren. Viele Anrainer sind mit dem Status Quo in der Lange Gasse unzufrieden. Nach einer Kennzeichenerhebung im November 2011 fahren ca. 3.000 Kraftfahrzeuge pro Tag durch diese Gasse, in der sich unter anderem auch eine Volksschule befindet. Ein Drittel der Kraftfahrzeuge biegen in die Josefstädter Straße ab. Das zeigt eindeutig, dass die Lange Gasse als Schleichweg bzw. Ausweichroute zur „Zweierlinie“ gilt. Außerdem verbindet die Lange Gasse die beiden Einkaufstraßen Josefstädter Straße und Lerchenfelderstraße miteinander. Es ist zu verstehen, dass sich die Anwohner nach einer Verbesserungen sehnen und über Lärmbelästigung klagen. Der Vorschlag von Bezirksvorsteherin Mickel ist die Einbahn in der Lange Gasse zwischen Laudongasse und Florianigasse umzudrehen. Mit den Bürgern soll gemeinsam über die Ergebnisse diskutiert und die weiteren Schritte besprochen werden. Ebenso sollen, nach Wunsch der Anrainer, Bäume gepflanzt und eine neue Beleuchtung installiert werden.
Fahrradfreundliche Straßen in der Pfeilgasse Ein Bürgerbeteiligungsverfahren, dessen Umsetzung bereits im Laufen ist, ist jenes in der Pfeilgassse/Zeltgasse. In diesem Jahr soll unter anderem der Schulvorplatz der Volksschule Zeltgasse erweitert werden. Die Umbauarbeiten sind für die Sommerferien im Juli und August geplant.
„Die fahrradfreundlichen Straßen“ sind ein Projekt der Stadt Wien. Die Pfeilgasse soll im Zuge dieses Projekts zu einem „Fahrrad-Highway“ werden. In der Pfeilgasse hat man ein fertiges Bürgerbeteiligungsverfahren mit einer sehr guten Situation für alle Verkehrsteilnehmer. Deshalb wird es Bezirksvorsteherin Mickel sicher nicht zulassen, dass die Stadt über die Bürger Ergebnisse „drüber fährt“. Viel wichtiger wäre es in die Gürtelquerung Laudongasse – Schellhammergasse zu investieren, wo es für Radfahrer noch Handlungsbedarf gibt.
Bürgerbeteiligung in der Albertgasse und in der Florianigasse – Uhlplatz Zur Albertgasse gibt es schon Detailpläne. Diese sind mit 200.000 € budgetiert. Es soll der Gehsteig verbreitert und fünf neue Bäume gepflanzt werden. Hier soll ein zentraler Platz für die JosefstädterInnen entstehen.
Ein Platz, der den Josefstädtern auch sehr am Herzen liegt ist der Uhlplatz. Am Uhlplatz steht eine Kirche und auch ein Kindergarten ist hier beheimatet. Durch das Beteiligungsverfahren soll auch hier ein attraktiver Platz für die Bürger entstehen und vor allem der Verkehr beruhigt werden.
BürgerInnen-Café In diesem Jahr wird im Achten auch das BürgerInnen-Café eingeführt. Alle Josefstädter und Freunde der Josefstadt sind hier eingeladen in den Kaffeehäusern der Josefstadt, mit den Bezirkspolitikern in Kontakt zu treten und gemeinsam Probleme, Sorgen und Anregungen zu diskutieren. Der Bezirksvorstehung ist auch die Vernetzung der Josefstädter auf allen Gebieten sehr wichtig. Um sich im Bezirk besser zu vernetzen wird es 2012 Treffen für Unternehmer und Kulturschaffende geben.
|