BV Mickel präsentiert Arbeitsprogramm 2012
Bürgerbeteiligung, Anrainerparken und Klimaschutz im Mittelpunkt
Eine lebenswerte Josefstadt durch Bürgerbeteiligung 2012 sollen die Josefstädter so stark wie noch nie zuvor in die Gestaltung des Bezirks eingebunden werden. Mit Bürgerbeteiligungsverfahren soll die Josefstadt noch lebenswerter gestaltet werden. Das Verfahren in der Lange Gasse läuft auf Hochtouren. Vor allem Verkehrsberuhigung ist den engagierten Anrainern wichtig. „Mit einer Umdrehung der Einbahn Lange Gasse im Bereich zwischen Laudon- und Florianigasse könnte man den Durchzugsverkehr unterbrechen“, so Bezirksvorsteherin Mickel. Die Lange Gasse wird von Verkehrsteilnehmern als Ausweichroute für die Zweierlinie genutzt. Mit der Einbahnumdrehung soll das nun verhindert werden.
Das Bürgerbeteiligungsverfahren in der Pfeilgasse/ Zeltgasse, sowie am Hugo-Bettauer-Platz befindet sich bereits in der Zielgerade. Die Zeltgasse, in der im Sommer der Schulvorplatz erweitert wird, ist das letzte Teilstück des Verfahrens.
Diskussionen wird es wohl über die „fahrradfreundliche Straße“ (Annahme: Bevorrangung von Fahrradfahrern) - ein Projekt der Verkehrsstadträtin - geben, die auch über die Pfeil– und Zeltgasse führen soll. „Wir haben in der Pfeilgasse ein abgeschlossenes Bürgerbeteiligungsverfahren, das zwei Jahre gedauert hat. Die Verkehrsstadträtin darf hier nicht einfach über die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung drüber fahren“, so BV Mickel. Außerdem bestätigt eine Studie der Stadt Wien, dass der Radverkehr in der Pfeilgasse gut funktioniert. „Wenn wir in Radwege investieren, soll das auch einen Mehrwert für Radler haben, wie zum Beispiel mit einer neuen Gürtelquerung Laudongasse – Schellhammergasse“, so die Bezirksvorsteherin der Josefstadt weiter.
Auch in der Albertgasse und in der Florianigasse – in Verbindung mit dem Uhlplatz – soll es zu Attraktivierungen kommen. In der Albertgasse soll ein neues, kleine Bezirkszentrum entstehen, Bäume gepflanzt und der Gehsteig verbreitert werden. 200.000 € sind hierfür budgetiert. „Verkehrsberuhigung“ ist das Ziel im Bereich Florianigasse/Uhlplatz.
Anrainerparken: Vorrang für die Josefstadt Auf Antrag der Josefstadt wurde von Seiten der Stadt die Möglichkeit für Anrainerparken geprüft. Im zweiten Quartal dieses Jahres startet nun das Pilotprojekt in der Josefstadt. „Ich bin stolz, dass die Josefstadt eine Vorreiterrolle spielt und hoffe, dass die Josefstädter in Zukunft schneller einen Parkplatz finden werden“, so Bezirksvorsteherin Mickel. Der Probebereich wird sich um das Theater in der Josefstadt befinden, genauer gesagt zwischen Josefstädter Straße, Piaristengasse, Lange Gasse, Alser Straße, Wickenburggasse und Lenaugasse. In diesem Bereich sind 10% der Stellplätze für Josefstädter mit Parkpickerl reserviert. „Wenn sich dieses Projekt bewährt möchte ich Anrainerparken auch auf andere Grätzeln in der Josefstadt ausweiten“, gibt sich BV Mickel optimistisch.
Lebensqualität und Klimaschutz Im Klimaschutzbezirk Josefstadt wird Klimaschutz ernst genommen. „Wir wollen die Fassade des Amtshauses begrünen und als erster Bezirk Wiens das Amtshaus auf Ökostrom umstellen“, so Mickel.
Mit 5 neuen Carsharing–Plätzen in der Josefstadt, die im 1. Halbjahr auf öffentlichen Plätzen der Josefstadt eingerichtet werden, wird die Josefstadt eine Vorreiterrolle bei klimafreundlichen Verkehrslösungen einnehmen.
Weitere Themen für 2012:
- Kürzere Intervalle und mehr ULF´s auf der Linie 2 - Autofreie Josefstädter Straße an Einkaufssamstagen im Advent - Neue Gestaltung der Spange Thaliastraße - Öffnung des Gartens des Palais Strozzi: für mehr Grünflächen in der Josefstadt - Generationenzentrum am Hamerlingpark: Spatenstich im Sommer 2012 - Zweiter Kinderarzt mit Kassenvertrag - Energie- und Klimaschutzbroschüre: Tipps zum Energiesparen - Frauenbroschüre: Josefstädterinnen sollen vor den Vorhang geholt werden - Josefstädter Gesundheitstag für eine bessere Gesundheitsvorsorge - Begrünungsmaßnahmen in der Blindengasse und in der Laudongasse - Aufstellung eines Bücherschrankes am Josef-Mathias-Hauer-Platz
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